Layer 1 vs. Layer 2 erklärt
Layer 1 ist die Basis-Blockchain; Layer 2 wird obendrauf gebaut, um sie schneller und günstiger zu machen. Hier erfährst du, wie sie zusammenpassen.

Keine Finanzberatung. Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken. Kryptowährungen sind volatil und hochriskant — mach deine eigene Recherche.
Wenn Blockchains ausgelasteter werden, werden sie langsamer und teurer in der Nutzung. „Layer 1“ und „Layer 2“ beschreiben zwei Ebenen des Stacks, die dies auf unterschiedliche Weise lösen.
Layer 1 – die Basiskette
Ein Layer 1 ist die zugrunde liegende Blockchain selbst: Bitcoin, Ethereum, Solana. Dort werden Transaktionen letztlich abgerechnet und dort leben Sicherheit und Dezentralisierung. Der Haken ist, dass das Verifizieren jeder Transaktion auf Tausenden von Computern das ist, was einen L1 sicher macht – und auch das, was ihn verstopfen und höhere Gebühren verlangen lässt, wenn die Nachfrage in die Höhe schnellt.
Layer 2 – obendrauf gebaut
Ein Layer 2 ist ein separates Netzwerk, das auf einem Layer 1 läuft, um ihn schneller und günstiger zu machen. Es verarbeitet Transaktionen abseits der Hauptkette und rechnet dann eine komprimierte Zusammenfassung wieder auf dem L1 ab, wobei es den Großteil seiner Sicherheit erbt. Bitcoins Lightning Network und Ethereum-Rollups wie Arbitrum und Optimism sind die bekanntesten Beispiele.
Wie du darüber nachdenken solltest
Der Layer 1 ist das sichere Fundament; der Layer 2 ist die Skalierungsschicht, die Alltagstransaktionen günstig hält. Der Kompromiss bei L2s ist zusätzliche Komplexität – du bridgst oft Assets hinüber, und verschiedene L2s haben unterschiedliche Sicherheits- und Auszahlungsmodelle. Während die Technologie reift, glätten sich diese rauen Kanten.
Siehe auch Was sind Ethereum Layer 2s? Keine Finanzberatung.